Autsch – diese Zinsen tun weh!

Autsch – diese Zinsen tun weh!

Der Nullpunkt war Anfang März 2016 erreicht: Die europäische Zentralbank senkte den Zinssatz von 0,05 Prozent auf null. Erstmals in der Geschichte des Euros sehen sich die Menschen einem solch niedrigen Zins gegenüber. Ein vor allem für die breite Bevölkerung sehr schmerzhafter Zins. Denn die Sparer müssen in weiten Teilen die „Risiken und Nebenwirkungen“ der EZB-Geldpolitik tragen. Sie leiden an den Mini- bzw. Null-Zinsen auf Spareinlagen: Insbesondere wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau und die private und betriebliche Altersvorsorge geht, schlägt diese Krankheit zu. Die Diagnose ist klar: qualvoll niedrige Zinsen! Nun muss eine Therapie her, die nachhaltig hilft und den Menschen die Möglichkeit gibt, eine auskömmliche Altersvorsorge aufzubauen. Insbesondere über eine Betriebsrente.

Mit einem schnellen Anstieg des Leitzinses ist nicht zu rechnen. Die Zinsen sind von der Europäischen Zentralbank gewollt. Oder wie Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, in einem Spiegel-Interview die Situation beschreibt: „Das Geld auf den Sparkonten wird entwertet, um im Wesentlichen Konsum zu finanzieren, sowohl auf staatlicher wie auf privater Ebene.“ Die Europäische Zentralbank versucht mit Hilfe dieser finanziellen Repression, die Staatsschulden – insbesondere der südeuropäischen Staaten – nach und nach zu reduzieren und die wirtschaftliche Nachfrage anzukurbeln. Von dieser Seite ist mit keiner Linderung zu rechnen. Also müssen die Menschen nach Lösungen suchen, bei denen sie trotz der Zinssituation mit attraktiven Renditen wirkungsvoll fürs Alter vorsorgen können.

Geben es die finanziellen Mittel des Einzelnen her, setzt sich die Therapie der Wahl freilich immer aus einer Mischung mehrerer Wirkstoffe zusammen: Neben der mietfreien Eigentumswohnung würden viele gerne ihr Heil am Aktienmarkt suchen. Doch die Nebenwirkungen vieler Anlageklassen, nämlich der mögliche Verlust des eingesetzten Geldes, schreckt die Deutschen sehr. Daher sind hierzulande nur knapp acht Prozent des Geldvermögens in Aktien angelegt – in den USA liegt der Anteil beispielsweise bei rund 35 Prozent.

Doch vom Aktienmarkt profitieren kann man auch ohne die ständige Sorge um das eingesetzte Geld: Moderne Vorsorgekonzepte der Allianz wie Perspektive, IndexSelect und KomfortDynamik bieten bei einer Rente über den Betrieb die Möglichkeit, Renditechancen mit entsprechenden Sicherheiten zu verbinden. Und das ganz flexibel: Mit IndexSelect kann man beispielsweise jedes Jahr neu wählen zwischen der Teilhabe am europäischen Aktienindex Euro Stoxx 50 oder einer sogenannten sicheren Verzinsung. Die Aufteilung kann jährlich in unterschiedlichen 25ProzentSchritten festgelegt werden und damit der Partizipationsgrad an der Entwicklung des Indexes.

Beim Konzept KomfortDynamik profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer vom Rundumservice der Allianz: Sie müssen sich bei der Kapitalanlage um nichts kümmern. Vielmehr sind die weltweit agierenden Anlagespezialisten der Allianz täglich auf der Suche nach Anlagen, die eine höhere Rendite erwarten lassen. So wird insbesondere in Substanzwerte wie Aktien investiert, die durch Dividenden und Beteiligung am globalen Wirtschaftswachstum langfristige Rendite-Möglichkeiten schaffen. Auf Sicherheiten muss dennoch niemand verzichten. Eine Beitragsgarantie zum Ende der Laufzeit und eine garantierte Mindestrente bieten nachhaltige Sicherheiten. Ein Sicherungspaket sorgt zudem dafür, dass hohe Erträge teils gesichert und teils weiter dynamisch investiert werden.

Neben den höheren Renditechancen profitieren die Arbeitnehmer bei diesen Lösungen zudem von der staatlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung. So müssen bei einer Entgeltumwandlung auf die monatlichen Beiträge, die bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze betragen können, keine Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden. Das reduziert den Nettoaufwand bei Durchschnittsverdienern auf fast 50 Prozent der Beiträge. Der dadurch mögliche höhere Sparbeitrag und die in der Regel niedrigere Steuerbelastung in der Rentenphase führen zu einer deutlich höheren Nettorente im Vergleich zu einer Lösung, die keine staatliche Förderung bietet. Günstige Gruppenkonditionen über den Arbeitgeber bieten weitere Vorteile. Und die modernen Vorsorgekonzepte der Allianz kommen bei den Arbeitgebern und Arbeitnehmern an. Das traditionelle, klassische Konzept mit Garantiezins macht beim Firmenkundenneugeschäft inzwischen nur noch rund 30 Prozent aus. Mit modernen Vorsorgelösungen gibt es also doch ein wirksames Mittel gegen die schmerzhaft niedrigen Zinsen!

Autor: Katrin Wahl, Allianz