BDS Bayern begrüßt die Hilfen für die Landwirtschaft

BDS Bayern begrüßt die Hilfen für die Landwirtschaft

Vertrocknete Landwirtschaftsflächen und von herabgefallenen Blättern umsäumte Bäume waren über mehrere Wochen sichtbares Zeichen der langanhaltenden Trockenperiode in diesem Sommer. Trotz der vergangenen Niederschläge müssen viele Landwirte mit teilweise erheblichen Ertragsausfällen rechnen. Vor allem die noch auf den Feldern stehenden Kulturen wie Mais, Gemüse und Obst, aber auch Grünland sind betroffen. In manchen Regionen müssen die Bauern sogar mit Futterknappheit kämpfen.

In dieser schwierigen Situation mahnt der Präsident des Bundes der Selbständigen (BDS) – Gewerbeverband Bayern, Marco Altinger Solidarität mit den Landwirten an und freut sich, dass der bayerische Agrarminister Helmut Brunner schnell gehandelt hat. „Die Unterstützungsmaßnahmen seitens der bayerischen Staatsregierung werden zumindest etwas entlastend in dieser prekären Situation wirken“, hofft Altinger. Auch der Bürger könne durch direkten Einkauf auf Bauernmärkten und in Hofläden seinen Beitrag leisten, den Landwirten zu helfen, appelliert der Mittelstandspräsident.

Bei den staatlichen Hilfen mahnt Altinger allerdings Tempo an: „Wichtig ist, dass die Auszahlung ohne größere bürokratische Auflagen erfolgt und die Fördermittel auch wirklich zeitnah den geschädigten Bauern zur Verfügung gestellt werden. Dies darf nicht erst am Jahresende erfolgen“ so Marco Altinger. Der Präsident des BDS Bayern appelliert zugleich an die Politik, wirtschaftliche Hilfen wie jetzt im Falle der Landwirtschaft stärker auf Kleinbetriebe zu fokussieren: „Kleine und mittlere Betriebe brauchen bei den Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Digitalisierung deutlich stärker die Hilfe des Staates als Großbetriebe“, so Altinger abschließend. Der BDS Bayern biete hier gerne seine Expertise an.

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