BDS gegen Bargeld-Grenze

BDS gegen Bargeld-Grenze

„Die Einführung einer Bargeld-Obergrenze bedeutet eine Erhöhung der Bürokratie für unsere klein- und mittelständischen Unternehmen“, sagt Marco Altinger, Präsident des Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V.
Das Bundesfinanzministerium zieht in Betracht, eine Bargeldobergrenze von 5.000 Euro einzuführen. Das bedeutet, dass alle Waren über 5.000 Euro nur noch bargeldlos bezahlt werden dürfen. Dadurch soll die Bedrohung durch den Terrorismus eingeschränkt werden.
„Natürlich muss die Finanzierung von Terrorismus und Geldwäsche verhindert werden. Das darf aber nicht auf dem Rücken der Kleinunternehmer ausgetragen werden“, so Altinger. „Durch die Bargeld-Obergrenze wird jeder Unternehmer unter Generalverdacht der Geldwäsche gestellt“, gibt der Präsident des BDS Bayern zu bedenken. Die individuelle Selbstbestimmung und die freie Wahl des Zahlungsmittels sei gerade für klein- und mittelständische Unternehmen eine notwendige Voraussetzung für die tägliche Arbeit.
„Bargeld ist geprägte Freiheit“ erklärt Altinger, der als Präsident des BDS Bayern 16.000 kleine und mittelständische Mitgliedsunternehmen vertritt.