BDS und Wirtschaftsministerium ziehen an einem Strang

BDS und Wirtschaftsministerium ziehen an einem Strang

„Bayerns Wirtschaft wächst und die Infrastruktur muss mitwachsen“, machte Marco Altinger als Präsident des BDS Bayern deutlich. Bei einem einstündigen Gespräch mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zeigte der Unternehmer aus Landshut auf, wo politischer Handlungsbedarf zum Wohl des kleinen Mittelstands besteht. Dabei herrschte weitgehende Einigkeit mit der Staatsministerin, die selbst seit Jahrzehnten Mitglied im BDS ist. Die Ministerin machte auch deutlich, dass bei umstrittenen Infrastrukturmaßnahmen Verbände und Unternehmen verstärkt ihre Bedürfnisse an die Öffentlichkeit tragen müssen, um Mehrheiten zu gewinnen. Sollte es beispielsweise zu einer erneuten Abstimmung über die Erweiterung des Münchener Flughafens kommen, so hängt der Ausgang maßgeblich von dem öffentlichen Engagement der Wirtschaft ab. Der BDS positioniert sich daher bereits seit längerem publikumswirksam für die Dritte Startbahn.

Unternehmervertreter Altinger wies zudem auf die vorhandenen Defizite beim Mobilfunkausbau hin. „Während der Breitbandausbau täglich in der Presse steht, bewegt man sich auf der Autobahn von Funkloch zu Funkloch“, so Altinger. Der verstärkte Einsatz von Staatsministerin Aigner für eine zeitgemäße Netzabdeckung wird daher auch bei den Mitgliedsbetrieben positiv wahrgenommen.

Um gemeinsam den kleinen Mittelstand in Bayern zu stärken, wurde ein zusätzlicher Austausch auf Arbeitsebene zwischen dem Bund der Selbständigen und dem Staatsministerium für Wirtschaft vereinbart. Spätestens im nächsten Jahr sollen auch gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt werden.

V.l.n.r.: Ilse Aigner, Bayerische Wirtschaftsministerin; Marco Altinger, Präsident BDS Bayern.