Nachhaltigkeit: Für Unternehmer ein doppelter Gewinn
Nicht mehr nur nach Zahlen beurteilen: Zukunft gestalten heißt nachhaltig wirtschaften. Dies fordert der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. (BDS) in seinem Positionspapier zum Thema Nachhaltigkeit. Dass Nachhaltigkeit als Grundstein des unternehmerischen Erfolges wirken kann und sich auch tatsächlich bezahlbar macht, zeigt das Unternehmerpaar und BDS-Mitgliedsunternehmen Wimmer anhand ihres Fahrschulbetriebes. Wie man es nicht machen sollte, zeigt das Beispiel Müller Brot.
MÜNCHEN. „Das kostet alles nur Geld!“ „Das ist eh nur was für die Großen.“ „Es geht nur um Umweltschutz.“ So oder so ähnlich denken viele Selbständige und Unternehmer, wenn sie an das Thema Nachhaltigkeit denken. Aber: „Nachhaltigkeit zahlt sich aus und bringt Unternehmern einen doppelten Gewinn“, argumentiert Ingolf F. Brauner, Präsident des BDS Bayern. „Das Gegenteil davon zeigt uns gerade Müller Brot.“
„Zwei Faktoren muss ein Unternehmen erfüllen, um bestehen zu können: Die Welt besser machen und Gewinn erzielen“, ist Ulrike Wimmer, Inhaberin der Academy-Fahrschule Wimmer in Raubling, überzeugt. „Ein Unternehmen ist ein komplexer Organismus. Es ist wichtig, darin alle Teile gesund zu erhalten. Nachhaltigkeit ist für mich hierbei ein Thema mit wachsender Bedeutung.“
Weg von der reinen Definition der Umweltfreundlichkeit - hin zu einer langfristigen Unternehmens-gesundheit statt kurzfristiger Gewinnmaximierung. Das sieht auch Thomas Wimmer so: „Vorteile sind bei der Umsetzung bei uns im Betrieb nicht nur in finanzieller Hinsicht entstanden, zum Beispiel bei der Auswahl besonders benzineinsparender Fahrschulautos. Nachhaltiges Wirtschaften heißt für meine Frau und mich, ein System aus verschiedenen Werkzeugen zu erstellen, um ein Unternehmen ganzheitlich lange zu erhalten. Unabdingbare Voraussetzung ist hierbei, die gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und freiwilliges, gesellschaftliches Engagement in die Unternehmensstrategie zu integrieren“, bemerkt Wimmer. Gerade auch Kleinunternehmen können so erheblich die Wahrnehmung ihres Unternehmens steigern und positiv beeinflussen. „Durch unser Nachhaltigkeitsprogramm erleben wir eine enorme Stärkung unseres Images. Dabei gilt für uns jeden Tag: neue Wege suchen und etwas verändern wollen.“
„Nachhaltiges Wirtschaften ist der positive Gegenbegriff zu Renditeexzessen“, erläutert Ingolf F. Brauner. „Eine Investition unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sichert langfristig Werte in jeglicher Form“, verspricht er. „Die Nachhaltigkeit muss aber, damit sie zum Bestandteil des Unternehmenserfolges wird, für den potentiellen Kunden sichtbar sein. Nur so kann der Verbraucher ein Unternehmen á la Müller-Brot von einem nachhaltig agierenden und verantwortungsvollen Marktteilnehmer- im geschilderten Sinne - unterscheiden“, so Brauner abschließend.
Das ausführliche Positionspapier wurde in die Nachhaltigkeitsinitiative der Bayerischen Staatsregierung eingebracht.
Download: Positionspapier Nachhaltigkeit (Stand 13.02.2012)
„Zwei Faktoren muss ein Unternehmen erfüllen, um bestehen zu können: Die Welt besser machen und Gewinn erzielen“, ist Ulrike Wimmer, Inhaberin der Academy-Fahrschule Wimmer in Raubling, überzeugt. „Ein Unternehmen ist ein komplexer Organismus. Es ist wichtig, darin alle Teile gesund zu erhalten. Nachhaltigkeit ist für mich hierbei ein Thema mit wachsender Bedeutung.“
Weg von der reinen Definition der Umweltfreundlichkeit - hin zu einer langfristigen Unternehmens-gesundheit statt kurzfristiger Gewinnmaximierung. Das sieht auch Thomas Wimmer so: „Vorteile sind bei der Umsetzung bei uns im Betrieb nicht nur in finanzieller Hinsicht entstanden, zum Beispiel bei der Auswahl besonders benzineinsparender Fahrschulautos. Nachhaltiges Wirtschaften heißt für meine Frau und mich, ein System aus verschiedenen Werkzeugen zu erstellen, um ein Unternehmen ganzheitlich lange zu erhalten. Unabdingbare Voraussetzung ist hierbei, die gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und freiwilliges, gesellschaftliches Engagement in die Unternehmensstrategie zu integrieren“, bemerkt Wimmer. Gerade auch Kleinunternehmen können so erheblich die Wahrnehmung ihres Unternehmens steigern und positiv beeinflussen. „Durch unser Nachhaltigkeitsprogramm erleben wir eine enorme Stärkung unseres Images. Dabei gilt für uns jeden Tag: neue Wege suchen und etwas verändern wollen.“
„Nachhaltiges Wirtschaften ist der positive Gegenbegriff zu Renditeexzessen“, erläutert Ingolf F. Brauner. „Eine Investition unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sichert langfristig Werte in jeglicher Form“, verspricht er. „Die Nachhaltigkeit muss aber, damit sie zum Bestandteil des Unternehmenserfolges wird, für den potentiellen Kunden sichtbar sein. Nur so kann der Verbraucher ein Unternehmen á la Müller-Brot von einem nachhaltig agierenden und verantwortungsvollen Marktteilnehmer- im geschilderten Sinne - unterscheiden“, so Brauner abschließend.
Das ausführliche Positionspapier wurde in die Nachhaltigkeitsinitiative der Bayerischen Staatsregierung eingebracht.
Download: Positionspapier Nachhaltigkeit (Stand 13.02.2012)
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