Präsident Marco Altinger spricht bei Mittelstandsunion Bayern

Präsident Marco Altinger spricht bei Mittelstandsunion Bayern

Zu diesem Anlass nutzte Altinger die Gelegenheit, als Vertreter des kleinen Mittelstands, welcher über 18.000 Mitgliedsunternehmen in Bayern vertritt, sich direkt mit den Wünschen und Belangen der Unternehmer an die bayerische Regierungspartei zu wenden.

In dem zweistündigen Gespräch erläuterte Marco Altinger die Bedeutung von Dienstleistungsunternehmen für die Standortsicherung: „Diese machen mittlerweile über 70 Prozent der bayerischen Wirtschaft aus“, so Altinger.

Digitale Infrastruktur auch auf dem Land ausbauen

Ein weiterer wichtiger Punkt, der den kleinen Mittelstand vor allem in ländlichen Regionen betrifft, sei der Ausbau der digitalen Infrastruktur. Insbesondere nicht nur der Breitbandausbau und das schnelle Internet sei wichtig, sondern auch eine flächendeckende Mobilfunknetzabdeckung, so Altinger weiter.

Und auch die Flexibilisierung des Arbeitszeitengesetzes sei ein wichtiger Punkt, merkte Altinger an. „Hier trifft es besonders stark Gastronomiebetriebe mit Minijobern. Eine Hochzeit dauert meist über zehn Stunden, bei welcher Gastronomen oft mit Minijobern arbeiten.“ Das aktuelle Arbeitszeitengesetz stelle diese vor großen Herausforderungen, da ein Schichtwechsel oft nicht möglich sei, so Altinger.

Weitere Forderungen des kleinen Mittelstands seien: Vereinfachung des Steuerrechts, Stärkung des ländlichen Raums und Allergenkennzeichnung.

Positionspapier und Großveranstaltung geplant

Der Fachausschuss, geleitet durch Claudia Heim und MU-Bayern Vorstandsvertreter Dr. Thomas Geppert kündigten an, ein Positionspapier zu erstellen und dies noch im Juni dem Landesvorstand der CSU vorzulegen, so dass der Antrag beim CSU-Parteitag eingebracht werden kann.

Gleichzeitig wird ein gemeinsames Treffen der Verbände, welche den kleinen Mittelstand vertreten, mit Spitzenvertretern der Politik sowie eine Großveranstaltung unter dem Motto „Tag der 70 Prozent“, da der kleine Mittelstand über 70 Prozent des bayerischen Wirtschaftsumsatzes generiert,