{"id":54,"date":"2019-02-14T14:09:11","date_gmt":"2019-02-14T13:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/wirksame-stress-bekaempfung\/"},"modified":"2019-04-12T15:02:58","modified_gmt":"2019-04-12T13:02:58","slug":"wirksame-stress-bekaempfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/wirksame-stress-bekaempfung\/","title":{"rendered":"Wirksame Stress-Bek\u00e4mpfung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade Selbst\u00e4ndige und Unternehmer stehen h\u00e4ufig aufgrund der beruflichen Anforderungen unter Dauer-Anspannung. Aber auch die eigenen Arbeitnehmer leiden immer mehr unter berufsbedingten (psychischen) Stress.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dabei versteht man unter Stress einen negativ erlebten Gef\u00fchlszustand samt erh\u00f6hter k\u00f6rperlicher Aktivierung. Er entsteht in der Regel dann, wenn die Belastungen, denen eine Person ausgesetzt ist, ihre subjektiv wahrgenommenen Ressourcen \u00fcbersteigen. Belastungen k\u00f6nnen dabei einfach Gefahrensituationen sein, doch auch Arbeits- und Termindruck oder zwischenmenschliche Verstimmungen stellen Belastungen dar. Zu den Ressourcen z\u00e4hlen das Wissen und die F\u00e4higkeiten der Person, bestimmte Einstellungen und Denkmuster sowie soziale Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist es ratsam, aktiv Stress entgegenzuwirken, denn psychische Belastungen schaden auf Dauer der mentalen sowie k\u00f6rperlichen Gesundheit und f\u00fchren schlimmstenfalls zur (vor\u00fcbergehenden\/dauerhaften) Arbeitsunf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Entscheidend ist es, diejenigen Rahmenbedingungen zu ver\u00e4ndern, die Stress ausl\u00f6sen. Daneben sind aber auch Akzeptanz, Erholung und Entspannung enorm wichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Forschung zeigt, dass der flexible Einsatz verschiedener Strategien \u2013 je nach Situation \u2013 die besten Resultate f\u00fcr das Wohlbefinden erzielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Folgende Tipps sollten daher beherzigt werden, um stressbedingten Arbeitsausf\u00e4llen vorzubeugen:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\">\n<li><strong>Akzeptanz<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Stapel unerledigter Papiere t\u00fcrmt sich immer h\u00f6her? Ein heikles Gespr\u00e4ch mit einem eher schwierigen Arbeitnehmer steht an?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">H\u00e4ufige Reaktion ist nun, die eigene Anspannung zu verleugnen und sich in Ablenkung bzw. Verdr\u00e4ngung oder Vermeidung zu fl\u00fcchten. F\u00f6rderlicher ist es laut Forschern, akut belastende Situationen bewusst wahrzunehmen. Denn nur das erm\u00f6glicht es uns, langfristig jene Rahmenbedingungen zu \u00e4ndern, die dazu gef\u00fchrt haben. Statt sich zu \u00e4rgern und zu hadern \u2013 also \u00bbStress wegen Stress\u00ab zu empfinden \u2013, sollte man in derartigen Momenten zun\u00e4chst einmal einfach annehmen, dass die Dinge eben derart dr\u00e4ngend oder so schwierig sind, wie sie es sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine solche Akzeptanz-Haltung findet sich auch in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie wieder, einer Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie. Darin lernen die Patienten z.B., unangenehme Gedanken und Gef\u00fchle zuzulassen sowie st\u00e4rker im Hier und Jetzt zu leben, anstatt ihre Gedanken immer in die Vergangenheit oder auf die Zukunft zu richten. Die Wirksamkeit dieser Therapieform ist f\u00fcr eine Reihe psychischer Beschwerden belegt, darunter Angstst\u00f6rungen, Depression und somatoforme Erkrankungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Weiter f\u00f6rdert es die Akzeptanz, wenn man Situationen und Geschehnisse aus einem neuen \/ ver\u00e4nderten Blickwinkel betrachtet (=kognitive Umstrukturierung). Zu fragen ist: Sehe ich prim\u00e4r alles, was schiefgehen k\u00f6nnte, und male mir das dann auch noch intensiv und lebhaft aus? Das ist eine zuverl\u00e4ssige Methode, um jeden Stress noch zu intensivieren. Auch Perfektionismus sowie die Neigung, es immer allen recht machen zu wollen, sind ebenfalls erhebliche Stressverst\u00e4rker, die es zu hinterfragen gilt. Warum z.B. sollte man allen Menschen gefallen wollen \u2013 selbst jenen, die einen selbst nicht m\u00f6gen? \u00c4ndern Sie bewusst immer wieder Ihre Perspektive und mentale Einstellung \u2013 weg von unn\u00f6tigem Perfektionismus hin zu mehr Gelassenheit.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\" start=\"2\">\n<li><strong>Ver\u00e4nderung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn sich stressausl\u00f6sende Situationen mehren, wird es Zeit, die zu Grunde liegenden Ursachen anzugehen. Psychologen sprechen dann von \u00bbinstrumenteller Stressbew\u00e4ltigung\u00ab. Dazu geh\u00f6rt unter anderem ein gutes Zeitmanagement \u2013 das kann jeder lernen. Dass man Priorit\u00e4ten setzen muss, hat wahrscheinlich jeder schon mal geh\u00f6rt. Aber auch Grenzen zu ziehen, ist von gro\u00dfer Bedeutung, um Stress wirksam entgegenzuwirken: Aufgaben abzulehnen, wenn man schon bis \u00fcber beide Ohren mit Arbeit eingedeckt ist, oder nach Feierabend das Gesch\u00e4ftshandy auszuschalten. Inwieweit das m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Unternehmenskultur ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine immense Belastung in der heutigen Arbeitswelt ist u.a. der Umgang mit E-Mails. Zahlreiche Studien der vergangenen Jahre machen deutlich, dass sich immer mehr Berufst\u00e4tige von ihrem digitalen Postfach gestresst f\u00fchlen. Laut einer britischen Befragung von 2015 gilt dies besonders f\u00fcr die Personen, die den so genannten \u00bbPush\u00ab-Service nutzen (also neue Mails ohne Zeitverz\u00f6gerung erhalten statt in festgelegten Intervallen), die ihr Mailprogramm den ganzen Tag ge\u00f6ffnet lassen und die fr\u00fch am Morgen oder sp\u00e4t abends noch ihre Nachrichten empfangen und lesen. Sofern es das T\u00e4tigkeitsgebiet zul\u00e4sst, sollte man nur in bestimmten Zeitabst\u00e4nden den Posteingang kontrollieren und neu angekommene E-Mails am besten direkt nach Priorit\u00e4t einordnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein weiterer Stressfaktor ist das Pendeln. Insbesondere die Bewohner von Ballungsr\u00e4umen und gut qualifizierte Menschen legen oft weite Arbeitswege zur\u00fcck. Umfragen zufolge korreliert die Dauer des t\u00e4glichen Pendelns negativ mit der Lebenszufriedenheit. Auch daher erfreuen sich Homeoffice-Tage wachsender Beliebtheit. Allerdings ist zu h\u00e4ufiges Arbeiten von zu Hause aus laut Wissenschaftlern ebenfalls nicht ratsam. Denn, nicht nur, dass Heimarbeiter in vielen Firmen notorisch unter \u201eMinderleistungsverdacht\u201c stehen, sie haben auch mit ganz anderen Problemen zu k\u00e4mpfen als Kollegen im B\u00fcro. Im Homeoffice muss man sich n\u00e4mlich viel st\u00e4rker selbst disziplinieren und hat es erheblich schwerer, Arbeits- und Privatleben zu trennen. Auch f\u00fchlen sich Mitarbeiter, die \u00fcberwiegend von zu Hause arbeiten, oft weniger als Teil des Teams. Dies schadet dann auf Dauer der in Unternehmen oft erforderlichen Teamarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Weiter ist folgender Aspekt von Bedeutung: T\u00e4tigkeitsabl\u00e4ufe und sonstige Vorgehensweisen, die man sich selbst ausgesucht hat, lassen sich leichter ertragen \u2013 ein Mangel an Autonomie dagegen belastet die Gesundheit auf Dauer erheblich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Generell wirkt es Stress effektiv entgegen, wenn Mitarbeiter bei der Arbeitsorganisation mitreden d\u00fcrfen. In letzter Konsequenz kann erfolgreiches Stressmanagement auch bedeuten, Arbeitszeit zu reduzieren oder sich f\u00fcr mehr Selbstbestimmung im Rahmen des Arbeitsalltags einzusetzen.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\" start=\"3\">\n<li><strong>\u00dcbernahme von Verantwortung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade Entscheidungstr\u00e4ger (sprich Arbeitgeber) sehen die Stressbew\u00e4ltigung von Mitarbeitern oft als deren pers\u00f6nliche Aufgabe an \u2013 quasi als weiteren Baustein der Selbstoptimierung. Arbeitnehmer sollen nicht mehr nur flexibel, fachlich und sozial kompetent sein, sondern auch stressresistent. Die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen kommen hier regelm\u00e4\u00dfig zu kurz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wer in der Position ist, um selbst etwas an Stress ausl\u00f6senden Bedingungen zu \u00e4ndern, sollte seine Verantwortung auch unbedingt wahrnehmen!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Unternehmen k\u00f6nnten mehr daf\u00fcr tun, die weit verbreitete psychische \u00dcberlastung bei Arbeitnehmern sowie bei sich selbst zu bek\u00e4mpfen. Mittel k\u00f6nnten sein: immer ein offenes Ohr f\u00fcr ihre Mitarbeiter zu haben, Mobbing umgehend Einhalt zu gebieten und keine permanente Erreichbarkeit oder unbezahlte \u00dcberstunden zu erwarten. Auch die offen und laut kundgetane ehrliche Wertsch\u00e4tzung gegen\u00fcber den Mitarbeitern kann hier ein wichtiger Baustein zur Stressreduktion sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und wer nicht in der Lage ist kraft seiner beruflichen Position Ver\u00e4nderungen zum Positiven herbeizuf\u00fchren, der k\u00f6nnte sich im Betrieb selbst (Stichwort Betriebsrat) dahingehend engagieren oder politisch f\u00fcr angenehmere Arbeitsbedingungen. Aber nat\u00fcrlich nur f\u00fcr den Fall, dass dieser Aktivismus nicht zu noch mehr Stress f\u00fchrt.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\" start=\"4\">\n<li><strong>Gelassenheit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Worte Gelassenheit, Achtsamkeit und Bewusstheit sind heute in aller Munde. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen \u2013 noch f\u00fcr viele als Esoterik-Spinnerei verstandene \u2013 Begriffen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Z.B. etliche Techniken, die k\u00f6rperliche und seelische Anspannung reduzieren sollen. Derartige \u00dcbungen m\u00fcssen in einer ruhigen Situation einge\u00fcbt werden und k\u00f6nnen anschlie\u00dfend in akuten Stressphasen helfen, entspannter zu bleiben. Eines der wohl bekanntesten Verfahren ist die progressive Muskelentspannung. Dabei trainiert man gezielt das An- und Entspannen verschiedener Muskelgruppen, so lange, bis der Prozess automatisiert ist. In Stresssituationen reicht es dann, seine Muskeln bewusst zu straffen und wieder zu lockern, um dar\u00fcber die eigene Entspannung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gro\u00df in Mode sind Verfahren, die mit \u00bbAchtsamkeit\u00ab in Verbindung stehen. Diese Methoden lehren, im Hier und Jetzt zu leben sowie innere oder \u00e4u\u00dfere Erlebnisse aufmerksam, ohne jedoch eine gedankliche Bewertung hier\u00fcber zu entwerfen, mit den eigenen Sinnen wahrzunehmen. Die Beobachtung des eigenen Atems oder auch die bewusste Steuerung des eigenen Atems sind klassische Einstiegs\u00fcbungen. Ganz neu sind diese Ideen und Methoden (einer annehmenden, bewussten und gelassenen Grundhaltung) nat\u00fcrlich nicht. In der Regel basieren sie auf buddhistischen Traditionen (Stichwort Meditation).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine Vielzahl von Studien belegt, dass diese \u00dcbungen (Achtsamkeitsmeditation, progressive Muskelentspannung und andere Verfahre) dauerhaft Stress und Anspannung reduzieren k\u00f6nnen. Sie lindern zudem Schmerzen und \u00c4ngste, k\u00f6nnen Depressionen vorbeugen und sind sogar f\u00f6rderlich f\u00fcrs Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\" start=\"5\">\n<li><strong>Ausgleich<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie wichtig es ist, in stressigen Zeiten immer wieder Pausen einzulegen, um durchzuatmen und Kraft zu tanken, leuchtet intuitiv jedem ein. Dennoch vernachl\u00e4ssigen wir das nur allzu oft. Unz\u00e4hlige Studien belegen, wie bedeutsam Zeit f\u00fcr Erholung ist, damit uns Stress nicht auf Dauer krank macht. Dabei k\u00f6nnen schon so genannte Mikroerholungen, etwa eine kurze Kaffeepause mit Kollegen oder das in aller Ruhe eingenommene Mittagessen, diesen Erholungseffekt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine ganz besondere Rolle spielt hier Experten zufolge der t\u00e4glichen Feierabend. Denn \u00fcber l\u00e4ngere Zeit gesehen stellt er den wichtigsten Quell der Regeneration dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf welche Weise man sich regeneriert ist zweitrangig. Der eine kann vor dem TV abschalten, der andere sucht die sportliche Herausforderung und geht klettern, joggen oder ins Schwimmbad und wieder ein anderer erholt sich beim Kochen oder Stricken. Entscheidend ist allein, dass es gelingt, belastende Gedanken beiseitezuschieben. Dass es sich dabei um reinen Eskapismus handelt, sieht die Stressforschung nicht so: Das Ziel von Erholung ist, die eigene Stimmung zu regulieren. Und dabei kann Ablenkung eben hilfreich sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Vor allem die F\u00e4higkeit, sich nach Arbeitsschluss gedanklich und emotional vom eigenen Unternehmen\/Job distanzieren zu k\u00f6nnen, ist essenziell f\u00fcr unser Wohlbefinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie bereits in einer Reihe von Studien herausgefunden wurde, ist dabei ma\u00dfgeblich, ob wir beim Gr\u00fcbeln \u00fcber die Arbeit negative Gef\u00fchle wie \u00c4rger oder Angst wahrnehmen. Dann n\u00e4mlich bleibt die erh\u00f6hte physiologische Aktivierung, die sich w\u00e4hrend des Arbeitstags aufgebaut hat, auch abends bestehen. M\u00f6gliche Folge: Stresshormone sowie hoher Blutdruck f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfig zu Schlafst\u00f6rungen. Fehlende oder reduzierte Nachtruhe mindert wiederum nicht nur die Stressresistenz am n\u00e4chsten Tag, sondern verringert langfristig die Lebensqualit\u00e4t und erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr zahlreiche k\u00f6rperliche und seelische Erkrankungen.<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\" start=\"6\">\n<li><strong>Soziale Beziehungen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify\">Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass es ein einfacher Stresskiller ist, sich umarmen zu lassen! Menschen, die einen geringen sozialen R\u00fcckhalt versp\u00fcren, sind unter Stress z.B. empf\u00e4nglicher f\u00fcr Schnupfenviren als Personen mit starkem sozialen R\u00fcckhalt. Wer sich von seinen Mitmenschen unterst\u00fctzt f\u00fchlt, infizierte sich auch dann nicht h\u00e4ufiger, wenn er viele Spannungen und Konflikte erlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es wird viel zu oft untersch\u00e4tzt, wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen f\u00fcr die psychische Gesundheit sind. Freunde, Familie, Partner und Nachbarn k\u00f6nnen etwa ihre Erfahrung mit uns teilen, uns bei Problemen zur Hand gehen, k\u00f6rperliche N\u00e4he, Vertrauen und Trost spenden. Sie sprechen mit uns \u00fcber andere, teilen unsere Werte, Normen und\/oder politischen Einstellungen. Dass all dies Stress reduzieren kann, gilt unter Wissenschaftlern mittlerweile als erwiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dabei spielen objektive Merkmale wie die reine Anzahl der Freunde und Sozialkontakte kaum eine Rolle. Ma\u00dfgeblich ist vielmehr, ob wir uns subjektiv gut unterst\u00fctzt f\u00fchlen und selbst mit unserem Netzwerk zufrieden sind. Auch die Identifikation mit gesellschaftlichen Gruppierungen (Sportclubs, Vereine, Parteien etc.) wirkt sich g\u00fcnstig auf das seelische Wohlbefinden aus. Denn wer psychisch belastet ist, sollte sich fragen: Habe ich ausreichend tief gehende und angenehme soziale Beziehungen? Und falls nein: Welche kann ich pflegen oder ausbauen, und wie kann ich neue kn\u00fcpfen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Fazit: Es gibt viel Ansatzpunkte und M\u00f6glichkeiten, um dem arbeitsbedingten Stress wirksam entgegenzutreten. Diese Mittel aber auch zu ergreifen und anzuwenden, ist ein Zeichen der Selbstf\u00fcrsorge und jedem, der unter Stress (oder dessen Folgen) leidet, dringend anzuraten!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text] Gerade Selbst\u00e4ndige und Unternehmer stehen h\u00e4ufig aufgrund der beruflichen Anforderungen unter Dauer-Anspannung. 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