{"id":766,"date":"2023-12-15T14:55:45","date_gmt":"2023-12-15T13:55:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/na-frohe-weihnachten\/"},"modified":"2023-12-15T14:55:45","modified_gmt":"2023-12-15T13:55:45","slug":"na-frohe-weihnachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/na-frohe-weihnachten\/","title":{"rendered":"Na frohe Weihnachten!?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Na frohe Weihnachten!?<\/h3>\n<h4>Gift f\u00fcr die Konjunktur<\/h4>\n<p><strong><em>Auch wenn sich die Ampel-Partner endlich geeinigt haben: Die Haushaltskrise hat tiefe Spuren hinterlassen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in K\u00f6ln prognostiziert einen Konjunktureinbruch.\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wor\u00fcber spricht fast ganz Deutschland? &#8211; Steuererh\u00f6hungen&#8230; Ganz Deutschland? Wir Unternehmen nicht. Wir fordern echte Reformen und Steuersenkungen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anstatt, wie urspr\u00fcnglich gehofft, mit Schwung ins neue Jahr zu gehen, erwartet das Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung einen Wachstumsr\u00fcckgang von 0,5 Prozent.<\/p>\n<p>Die fehlenden Milliarden im Haushalt lassen unsere Politiker unheimlich kreativ werden. Fast alles dreht sich um mehr Einnahmen und damit Steuererh\u00f6hungen. Beispiele gef\u00e4llig!? Erh\u00f6hung der Lkw-Maut, Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie, Erh\u00f6hung des CO2-Preises, Abgabe auf Plastik, Abschaffung des Agrar Diesels.<\/p>\n<p>Was bedeuten diese Erh\u00f6hungen f\u00fcr die B\u00fcrger und die Unternehmen? H\u00f6here Preise, h\u00f6here Inflation, erneuter Lohndruck, Verschlechterung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und schlechte Stimmung in den Betrieben. \u00a0\u00dcber\u2019s Sparen redet man dagegen nicht so gerne. Weil aber Steuererh\u00f6hungen nicht gut zu vermarkten sind, nennt man die Erh\u00f6hung von Mehrwertsteuer versch\u00e4mt \u201cAbschaffung von Subventionen\u201d. Es wird von Abschaffung von &#8222;Steuerprivilegien&#8220; z.B. bei Dienstwagen und vom \u201cAbbau klimasch\u00e4dlicher Subventionen\u201d gesprochen \u2013 als ob das Versteuern von geldwerten Vorteilen ein Privileg und keine Steuer w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wir Unternehmen pl\u00e4dieren stattdessen f\u00fcr ein <strong>Konjunkturprogramm<\/strong> mit umfassenden <strong>Steuersenkungen<\/strong> gepaart mit massiven Einsparungen in den staatlichen Haushalten \u2013 allen voran bei Verwaltungskosten und B\u00fcrokratie. Bei den Ausgaben m\u00fcssen Investitionen im Vordergrund stehen &#8211; Ausgaben f\u00fcr Konsum und Ausgaben ohne volkswirtschaftlich positive Auswirkungen sind zu unterlassen. Wir brauchen deutlich weniger Staat und nicht mehr. Die Menschen brauchen mehr Netto vom Brutto, um die hohe Inflation auszugleichen. Das Wachstumschancen Gesetz darf hier nur der Anfang sein.<\/p>\n<p>Wir Unternehmen pl\u00e4dieren dar\u00fcber hinaus f\u00fcr <strong>verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen.<\/strong> Viel zu viele unternehmerische Entscheidungen sind \u201con-hold\u201d, weil die zuk\u00fcnftige Gesetzeslage nicht klar ist. Und das ist pures Gift f\u00fcr die Wirtschaft. Eine solche H\u00e4ngepartie darf sich nicht wiederholen.<\/p>\n<p>Wir Unternehmen wollen lieber <strong>weniger B\u00fcrokratie statt mehr Subventionen<\/strong>. F\u00f6rderantr\u00e4ge sind was f\u00fcr B\u00fcrokraten und eher nichts f\u00fcr Macher. Beweis gew\u00fcnscht? Schaut mal auf nicht abgerufene F\u00f6rdermittel wegen unverst\u00e4ndlicher Formulare und viel zu komplizierten Bedingungen. Ziel muss doch sein, dass so klare, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass es Subventionen nicht braucht. So Lange dies nicht der Fall ist, m\u00fcssen die Bedingungen so vereinfacht werden, dass dies auch f\u00fcr kleine Betriebe zu bew\u00e4ltigen ist. Die meisten Subventionen brauchen wir doch nur, um schlechte Rahmenbedingungen auszugleichen. Weniger B\u00fcrokratie hei\u00dft weniger Kosten hei\u00dft bessere Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir Unternehmen wollen einen<strong> funktionierenden Sozialstaat<\/strong>. Es kann nicht sein, dass in Zeiten von Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland 3,93 Mio. erwerbsf\u00e4hige Personen B\u00fcrgergeld empfangen. (Quelle: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/242062\/umfrage\/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/242062\/umfrage\/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld\/<\/a>).\u00a0 Nach Aussage des Bundesarbeitsministeriums kosten 100.000 B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger den Staat monatlich 65. Mio. Euro. Dies bedeutet f\u00fcr den Gesamtstaat Kosten von \u00fcber 30 Mrd. Euro f\u00fcr 3,93. Mio. Erwerbsf\u00e4hige im Jahr.<\/p>\n<p>BDS Pr\u00e4sidentin Gabriele Sehorz zeigt sich \u00fcberzeugt: \u201eEs muss doch unser aller Ziel sein, diese Personen schnellstm\u00f6glich in den Arbeitsmarkt zu bringen. Wir m\u00fcssen wieder \u201cmachen\u201d, weniger diskutieren. Anpacken muss die Devise sein, dann \u00fcberstehen wir auch diese Krise!\u201c[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn sich die Ampel-Partner endlich geeinigt haben: Die Haushaltskrise hat tiefe Spuren hinterlassen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in K\u00f6ln prognostiziert einen Konjunktureinbruch.<br \/>\nUnd wor\u00fcber spricht fast ganz Deutschland? &#8211; Steuererh\u00f6hungen&#8230; Ganz Deutschland? Wir Unternehmen nicht. 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