{"id":840,"date":"2024-10-09T17:42:52","date_gmt":"2024-10-09T15:42:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/schon-wieder-rezession-und-jetzt\/"},"modified":"2024-10-09T17:42:52","modified_gmt":"2024-10-09T15:42:52","slug":"schon-wieder-rezession-und-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bds-bayern.de\/hohenbrunn-riemerling\/schon-wieder-rezession-und-jetzt\/","title":{"rendered":"Schon wieder Rezession! Und jetzt?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h3>Schon wieder Rezession! Und jetzt?<\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00fcnchen \u2013 <\/strong>Selbst\u00e4ndige schlagen Alarm: \u201eViel Luft haben wir nicht mehr! Wie oft brauchen wir noch den Niederschlag, bevor wir die Ursachen unseres Niedergangs anpacken? T\u00e4glich sinken die Zukunftschancen unserer Gesellschaft. Wir wissen alle, was schiefl\u00e4uft \u2013 lasst es uns gemeinsam ohne Kompromisse anpacken, bevor die letzten Patronen verschossen sind!\u201c<\/p>\n<p>Auch die neuesten Zahlen verdeutlichen unwiderlegbar, dass die deutsche Wirtschaft nachhaltig an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verliert. Die hausgemachten Ursachen unserer Schw\u00e4che liegen \u00fcberwiegend in innenpolitischen Entscheidungen: hohe Energie- und Lohn(neben)kosten sowie vor allem die B\u00fcrokratie f\u00fchren zunehmend zu schweren Bedingungen f\u00fcr Unternehmer und Selbst\u00e4ndige in Deutschland.<\/p>\n<p>Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck \u00e4u\u00dferte sich k\u00fcrzlich auf einem Unternehmertag des Au\u00dfenhandelsverbands BGA zur Problematik der b\u00fcrokratischen Lasten \u2013 am Beispiel des Lieferkettengesetzes. Es gehe nicht nur um einzelne Verbesserungen, sondern darum, \u201edie Kettens\u00e4ge anzuwerfen und das ganze Ding wegzubolzen.\u201c Wir rufen ihm zu: \u201eNa dann, machen Sie es! Den Segen der Unternehmer haben Sie!\u201c Markige Worte hatten wir in der Vergangenheit genug; es braucht endlich Taten!<\/p>\n<p>Gerade die B\u00fcrokratie wird immer mehr zum Sensenmann f\u00fcr selbst\u00e4ndige Existenzen. Dabei schw\u00f6ren sich seit Jahren alle auf einen B\u00fcrokratieabbau ein! Seit Jahren wird die B\u00fcrokratie aber mehr und mehr. Im letzten Stimmungstest, den der BDS Bayern unter seinen Mitgliedern durchf\u00fchrte, haben 80 % der befragten Mitgliedsunternehmen beklagt, dass sie aktuell unter \u00fcberbordender B\u00fcrokratie leiden (<a href=\"https:\/\/www.bds-bayern.de\/stimmungstest-2024\/\">https:\/\/www.bds-bayern.de\/stimmungstest-2024\/<\/a>). \u201eDas hei\u00dft nichts anderes, als dass wir 80 % unserer Unternehmen ausbremsen. Das R\u00fcckgrat unserer Gesellschaft, unseren Ausbildungs-, Innovations- und Besch\u00e4ftigungsmotor! Das ist verr\u00fcckt! In der Formel 1 k\u00e4me doch auch kein Rennstall auf die Idee, an seinen High-Tech-Boliden vor dem Start einen Bremsfallschirm zu montieren. Und genauso f\u00fchlen sich unsere Unternehmer. Sie sollen immer zu den Besten geh\u00f6ren, sich und ihren Arbeitnehmern eine gute Existenz sichern, den Sozialstaat ma\u00dfgeblich st\u00fctzen \u2013 und das mit aufgezwungener Handbremse. Da geht gerade vielen die Luft aus. Wir m\u00fcssen jetzt endlich schnell die Fesseln l\u00f6sen. Mit jedem Tag wird der Schaden gr\u00f6\u00dfer!\u201c, so Michael Forster, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des BDS Bayern.<\/p>\n<p>Eine florierende deutsche Wirtschaft ist die Basis f\u00fcr alle Ziele, die wir gerade vor uns haben. Sowohl die Energietransformation als auch die Erneuerung und der Ausbau der Infrastruktur, die Verbesserung der Kinder- und Seniorenbetreuung, der Ausbau des Bildungssystems, die Erh\u00f6hung der inneren Sicherheit, der Ausbau der milit\u00e4rischen Wehrhaftigkeit sowie die Sicherung der sozialen Transferleistungen \u2013 all diese Vorhaben sind ohne eine starke Wirtschaft schlicht nicht machbar.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>BDS-Pr\u00e4sidentin Gabriele Sehorz mahnt: \u201eDie Rezession ist ein deutliches Warnsignal: Unternehmer brauchen endlich mehr Freiraum f\u00fcr wirtschaftlich sinnvolle und innovative Entscheidungen. Es ist Zeit, den deutschen Mittelstand wieder zu st\u00e4rken und ihm das Vertrauen zur\u00fcckzugeben, das er verdient. \u00dcber Jahrzehnte hinweg haben kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sowie Soloselbst\u00e4ndige gemeinsam mit gro\u00dfen Konzernen den Wirtschaftsstandort Deutschland stark gemacht.\u201c<\/p>\n<p>Den Eindruck zu erwecken, dass externe Faktoren, wie Klimawandel und Inflation f\u00fcr die Situation zust\u00e4ndig sind, sind als Erkl\u00e4rung zu d\u00fcrftig. Die Weltwirtschaft beweist anderes, (3,2% Wachstum 2024)<\/p>\n<p>Der BDS fordert daher mit Nachdruck einen Politikwechsel durch echte und ernstgemeinte Bek\u00e4mpfung der B\u00fcrokratie und die St\u00e4rkung unserer angeschlagenen Wirtschaft. <strong>Insbesondere fordern wir<\/strong>:<\/p>\n<p>Einen sofortigen Stopp der ausschweifenden Berichtspflichten f\u00fcr den Mittelstand. Besonders die kleinen und mittelst\u00e4ndischen Betriebe m\u00fcssen von \u00fcberm\u00e4\u00dfigen B\u00fcrokratieanforderungen entlastet werden.<\/p>\n<p>Steuerliche Entlastungen f\u00fcr Unternehmen, damit sie wieder mehr finanziellen Spielraum f\u00fcr Investitionen und Innovationen haben. Nur so kann die Attraktivit\u00e4t der Selbst\u00e4ndigkeit gesteigert werden, was f\u00fcr die Nachfolge in Betrieben und die Sicherung der regionalen Versorgung essenziell ist.<\/p>\n<p>Ein Moratorium f\u00fcr neue Gesetze, insbesondere f\u00fcr solche, die kleine Unternehmen belasten. In der aktuellen Lage m\u00fcssen b\u00fcrokratische Anforderungen zur\u00fcckgefahren werden, um wirtschaftliches Wachstum zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u201eDer deutsche Mittelstand braucht jetzt vor allem eines: mehr Vertrauen und weniger B\u00fcrokratie!\u201c, so Gabriele Sehorz[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder Rezession! 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