Der Gewerbeverband Hohenbrunn & Riemerling fordert eine klare und verlässliche Öffnungsstrategie für die Wirtschaft

Viele Selbständige und Unternehmen des Mittelstands bspw. im Handwerk, in der Gastronomie und Hotellerie, im Dienstleistungsbereich, in der Kultur und dem Handel sind von den Beschlüssen des dritten Corona Gipfels nicht nur enttäuscht, sie verlieren vielmehr gerade ihre berufliche aber auch die persönliche Perspektive und die finanzielle Grundlage ihrer Tätigkeit. Die beim dritten Corona Gipfel beschlossenen Regelungen und Maßnahmen sind weder ausreichend noch zielführend, denn die Lage ist prekär.

  • Das Öffnungsszenario reicht nicht aus, es zeigt keine zufriedenstellende Öffnungsperspektive.
  • Eine massive Insolvenzwelle ist zu befürchten.
    Es geht um tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze.
  • Es geht um Existenzen.
    Und es geht darum, dass die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen nicht mehr gegeben sein wird, wenn jetzt nicht gehandelt wird.

Daher fordern wir:

    • ein Öffnungskonzept mit klarer, nachvollziehbarer Strategie, welches bei der nächsten Ministerpräsidenten-Konferenz am 3. März beraten und beschlossen wird,
    • eine klare und verlässliche Öffnungsperspektive für die Wirtschaft, kein weiterer Flickenteppich aus Einzelregelungen und -Maßnahmen,
    • Liquiditätssicherung für Unternehmen, darunter steuerliche Erleichterungen (Sonderabschreibungen, verlängerte Zahlungsfrist der Umsatzsteuer, Verbesserung bei den Verlustvorträgen),
    • die zeitnahe Auszahlung der zugesagten Hilfsleistungen! Hilfen kommen immer noch nicht vollständig an, auch die für November und Dezember letzten Jahres zugesagten Leistungen.
    • Es steht außer Frage, dass weiterhin alles getan werden muss, um den bestmöglichen Gesundheitsschutz zu garantieren. Es muss aber auch anerkannt und honoriert werden, dass die Unternehmen bereits im letzten Jahr ausgefeilte Hygiene- und Abstandskonzepte erarbeitet haben, die einen bestmöglichen Gesundheitsschutz gewährleisten.

Fazit:

Die Umsetzung all der geforderten Maßnahmen ist günstiger als der Lockdown der Gesellschaft, der monatlich nicht nur ca. 20 Mrd. Euro, sondern auch gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vertrauen kostet.
Die Unternehmen und Betriebe brauchen jetzt konkrete Perspektiven, um aus eigener Kraft überleben zu können.

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