Diskussion

Neu im Präsidium – Christian Volkmer stellt sich vor:

Beschreiben Sie kurz ihren Werdegang:

Nach dem Studium der BWL und Informatik war ich drei Jahre bei einem der größten internationalen Softwarehersteller für den Bereich Datenschutz und Informationssicherheit in Deutschland zuständig. Neben vielen erworbenen Erfahrungen und Eindrücken, hat diese Zeit die Erkenntnis gebracht, dass mein Weg in eine selbständige Tätigkeit gehen wird. Zu Beginn noch als klassisches IT Systemhaus gestartet, habe ich vor nunmehr 10 Jahren diesen Geschäftsbereich verkauft und bin seitdem mit meinem Unternehmen Projekt 29 in der Beratung zu Datenschutz und Informationssicherheit tätig. Nach dem Kauf eines Softwareherstellers im Bereich der Datenschutz-Managementsoftware, ist die Projekt 29 nun ein Full Service Dienstleister rund um den Bereich Datenschutz mit rund 3.500 Mandaten als externe Datenschutzbeauftragte und ca. 6.500 Softwarekunden. Inhabergeführt, regional verankert, deutschlandweit tätig und engagiert für pragmatische Lösungen, für Unternehmen und Unternehmer.

Was bedeutet der BDS Bayern für Sie?

Der BDS Bayern ist die Stimme des Mittelstandes in unseren Regionen. Das intensive Netzwerken unter den Mitgliedern, die klare Positionierung gegenüber der Politik und das Schaffen gemeinsamer Synergien, ist aus meiner Sicht die klare Aufgabe des BDS Bayern und auch seine Stärke.

Was sind Ihre Ziele für den BDS Bayern?

Der BDS Bayern muss das Gewicht ausstrahlen, dass er durch die Vielzahl seiner vertretenen Mitglieder und Branchen inne hat​. Seine Aufgaben und Forderungen müssen klar und deutlich formuliert und wahrgenommen werden. Der intensive Austausch mit der Politik, mit den IHKs und HWKs, mit anderen Verbänden und Vereinigungen ist aus meiner Sicht der Schlüssel für eine effektive Arbeit für die Mitglieder des BDS Bayern. Ich möchte den guten eingeschlagenen Weg begleiten und durch meine Kontakte und Erfahrungen unterstützen.

Was sind die drängendsten Themen für den bayerischen Mittelstand?

  • Digitalisierung verstehen, nutzen und von ihr profitieren – Digitalisierung als Chance, statt als Gegner sehen.
  • Unternehmen und Unternehmer müssen wieder als tragende Stützen unserer Gesellschaft verstanden werden und sich auch so einbringen.
  • Politik muss wieder mehr wirtschaftsorientiert werden, nicht nur konzernorientiert. Bürokratie muss gerade für kleine Unternehmen abgebaut werden.
  • Ob Fachkräftemangel oder Subventionsbeantragung – oft sind Wege zu kompliziert und Unternehmer werden nicht ausreichend begleitet. Hier sind Politik und Verbände gleichermaßen gefordert.
  • Nicht nur jammern, sondern anpacken!

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